Montag, 30. Mai 2011

Mondnacht in Iffens

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
 Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus. 
 Mondnacht (1835) - Joseph von Eichendorff
Sonnenabend (2011) - Pia S., M., C., K. und die anderen der Philosophiefahrt
... Man kann Himmel und Erde ganz einfach verbinden: durch eine Doppelbelichtung. 
Oder natürlich indem man seine Seele fliegen lässt.

(heißt: hier ein paar Bilder eines Deichspaziergangs während einer süßen Philosophiefahrt zur Umweltstation Iffens. Das Gedicht kennt vielleicht der ein oder andere, spätestens von Romantik-Schulstunden, wenn nicht, hier noch einmal: Es war, als hätt' der Himmel / Die Erde still geküsst ,/ Dass sie im Blütenschimmer / Von ihm nun träumen müsst. // Die Luft ging durch die Felder, / Die Ähren wogten sacht, / Es rauschten leis' die Wälder, / So sternklar war die Nacht. // Und meine Seele spannte / Weit ihre Flügel aus, / Flog durch die stillen Lande, / Als flöge sie nach Haus.)
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen