Mittwoch, 8. Juni 2011

Figuren hinter Glas

STADT
ein Ort für Freundschaften, Arbeit, Alltag, Freizeit, Konsum... und vor allem für Mode.
"in die Stadt gehen" ist beinahe Synonym mit "Einkaufen", "Shoppen" gehen (Wenn auch jetzt keine Bijunktion, nur eine häufige Implikation.) Und die Idee für die Figur, zu der man sich mit neuen Artikeln wandeln will, die Vorstellung eines Charakters, den man mit gekauften Attributen anzeigen will - hat man vielleicht nicht nur durch sich selbst und den Freundeskreis, sondern durch Fernsehfiguren, Models, Schauspieler und auch von Schaufensterpuppen von Modelabels. Figuren hinter Glas eben.
... Unglaubliche Coolness.
Doch, was verbirgt sich hinter den Figuren? ...gibt es eine Seele, individuell, mit ECHTER Persönlichkeit, dahinter?
Echtheit.
Unechtheit.
Weichheit, Lebendigkeit.
Kühle. Härte.
Vorbild und Nachbild.

Kommentare:

  1. Gute Arbeit, gefällt mir sehr :) Aber hast du jetzt Reflexionen in den Scheiben fotografiert oder Doppelt belichtet?

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  2. Danke:)
    Doppelt belichtet!
    Mitm Tele ganz nah ans Schaufenster, Film nicht weiterspulen lassen und dann mit der Kamera dick "den Raum penetrieren". ...In letzter Zeit mach ich ganz viel mit in Städte gehen, Kamera (und dann keine kleine, so ein Tele ist ja schon auffällig;) ) auf fremde, interessante, schöne, hässliche, sich unbeobachtet fühlende Leute richten und abdrücken. Geht ziemlich ab, ist dann schon sehr eine "Jagd" und ein "Schießen":) So nah ran wie möglich, ist das Spielziel (hier hab ich jetzt viele Fotos von Mädchen von hinten, das ist natürlich easy. Bald kommt mehr.)
    :)

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