Samstag, 30. Juli 2011

Schaut mir zu, wie ich meinen Scanner putze.

Hier wichtig: die ENTSTEHUNG dieses Scans!
nämlich: Ich scannte, während ich den Scanner putzte.
Man sieht noch den Kopf der Fensterputzmittel-Sprühflasche, dann ist plötzlich etwas draufgesprüht, dann immer mehr - und unten wisch ich dann mit dem Taschentuch hin und her, man sieht zwischendurch noch die Tropfen.
Da das ganze etwa 10 Sekunden dauerte (Der Scan, das Runterlaufen dieses Lichtstreifens, bei hoher Auflösung) - Dokumentation von 10 Sekunden, gar kein arrangiertes Bild, Zufall. ...Ob das Dokumentierte (...wie gesagt, ...Putzen) an sich interessant ist, ist eine andere Sache, aber abstrakt und mit Sinn ist abstrakt und mit Sinn. :)

Mittwoch, 27. Juli 2011

Der noch falschere Spiegel

 Zu Beginn der letzten Semesterferien begann ich ein René-Magritte-mit-Photoshop-nachmach-Projekt mit dem "Zauberer": http://nervusopticusdigital.blogspot.com/2011/02/die-zauberin.html.
Magrittes Bilder sind super, um ein wenig montieren bei Photoshop zu lernen. Hier nun 
René Magritte, Der falsche Spiegel, 1935
"Der falsche Spiegel" (von 1935, nicht meine Urheberrechte, aus "Magritte kompakt" eingescannt) - hat Magritte 1929 schon einmal gemalt, aber komplett ohne Wimpern. Er ist nicht der naturalistischste Maler, wie man sieht, in meiner Kopie ist es natürlich eine Kombination aus Fotos (von mir aufgenommen, mein Auge, Hamburger Himmel).  ...Ich nehme hier das Standard-Photoshop-probier-Projekt, Iris aus Auge freistellen und abändern, aber durch ein Künstlerzitat schaffe ich doch einen leicht künstlerischen Anspruch:D Und jetzt nochmal das ganze mit rübergelegter Textur, von wegen altes Medium Leinwand nachmachen und so.


Dienstag, 26. Juli 2011

Olli Schulz singt lustig.

yay, Olli Schulz gesehen - vor kurzem kostenlos bei der Breminale (in Bremen, haha.)
Und da dieser Blog für mich der Ort für Fotos ist, die ich sonst bei Facebook hochladen würde (aber Urheberrechte und so) hier ein paar Doppelbelichtungen des Auftrittes.
lustiger Typ!! Wer ihn einmal live gesehen hat, weiß, was ich meine;) Entertainer, die Musik kann man sich ja auch zu Hause anhören.

Sonntag, 24. Juli 2011

unterschiedliches Festival, unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Stimmungen.

Das bin ich, bzw. mein Zelt auf einem Festival. Bzw. das war ich auf dem Abifestival - ein winzigkleines rosa-braunes Zelt, das sehr unter den anderen unterging.
Das ist ein typisches Festivalgelände bzw. typische Festivalmenschen.
Bzw. das war: Dieses Wochenende Appletree Garden Festival - eine ganz neue Erfahrung gegen die ganzen Umsonst & Draußen-Festivals, zielgruppen- und zeltplatzsäuferoffen. Ich hatte die letzten beiden Tage: ein ruhiges Gelände, wenig Dreck, super Leute - alles nett.
obwohl Festivals doch wohl immer eine Art "Ausstellung" von sehr interessant anzuschauenden Menschen bleiben:)
Angucken macht immer Spaß - angeguckt werden tut man aber auch meist mehr oder weniger.
zu finden gibt es viel
und aufräumen tut immer irgendjemand.
...worum's geht: Fotos vom Abifestival 2011 in Lingen, ich hatte schon Konzertfotos hochgestellt. Yay - und es geht darum: das süße Appletree Garden diese Woche gefiel mir einfach viel besser, rückblickend merke ich doch "Unterschiede" in der Besuchergesellschaft.

Mittwoch, 20. Juli 2011

für's Archiv

VORBEI
ist dieses SoSe 2011
SomSe 2011
SS 2011
...das Sommersemester 2011.
Vorbei ist auch die Chance, dass ich diesen selbstgestrickten Ordnerrücken an einen Ordner anbringen kann - und es zeitlich passt - auch wenn's FÜR'S ARCHIV immer noch perfekt ist.
Denn so sieht... das Medium aus: gestrickt ist wie aus Omas Zeiten, ...Vergangenheit...
aber auch Zukunft: Denn: Endlich um Aufnahme für Materielle Kultur: Textil in OL gekümmert, Hürden hinter mir und bald folgt das Aufnahmegespräch und dann geht's los.
Aber erst mal: 
Ferien, juhu!

Mittwoch, 13. Juli 2011

Man sollte die Sonnenbrillen dann trotzdem einfach (dr)aufsetzen.

...so sollte das jetzt eigentlich sein:
draußen sein, sonne, wenig wärmende kleidung, freizeit und sonnenbrillen.
der kalender sagt
JULI
und das ist in meinem kopf einfach komplett mit "sonne" "sommer" "sommerferien" und allerlei weiteren hübschen bunten - und hellen - dingen konnotiert.
aber: ist nicht, und ich leide schon täglich an der-sommer-ist-schon-fast-vorbei-und-dann-ist-winter-und-zum-nächsten-sommer-dauert-es-noch-so-lange-depressionsschüben.
was kann man dagegen tun?
...na ja, meine übertriebenen und überzogenen reaktionen darauf sind ein anderes thema und das wetter als natürlich von gott gemacht lässt sich wohl auch nicht verändern.
für die geisteseinstellung aber: alles tun, was man sonst auch bei diesem wetter tun würde. ich aß gestern dreimal ein eis, und von der leichten sommerkleidung letzter woche bekam ich dann einen schnupfen. okay, und stichwort "sonnenbrillen tragen" - die welt dunkelmachende sonnenbrillen bei staßenverkehr bei diesem trüben xxxwetter sind nicht unbedingt gut für die gesundheit, man muss sie dann einfach absetzen - und die ehe schon unsonnige welt möchte man ja eigentlich nicht noch dunkler sehen.
daher:
...Sonnenbrillen aufsetzen, auch wenn es unpassend ist.
Obwohl, ich meine gar nicht AUFsetzen, denn das hört sich nach brille-auf-nase-und-vor-augen an.
Ich meine: Sonnenbrillen DRaufsetzen, auf die welt nicht auf das gesicht - und zwar mithilfe der kamera!
...mit meiner guten canon-kamera machte ich dies:
meine Lieblinssonnenbrille, Originalfarbe weiß, mit Farbblitz (also bunten Farbfilterplastikstreifen vor dem Blitz) und schwarzem Hintergrund mehrfach fotografieren, dann den Film herausnehmen und noch einmal belichten - so hat man lustige bunte sonnenbrillen auf den fotos bzw. über der welt herumfliegen.
So scheint dann auch wieder überalle die Sonne...
und alles ist bunt und einzigartig.
...Dann muss man nur noch schöne Motive suchen - denn einen Teller Linsensuppe kriegt man einfach nicht bunt-sommerlich hin.
Das kann man natürlich selbst sein, seine schöne umgebung, die vorzugsweise die eigene kuschelige stimmung wiedergibt,
...besonders "coole" menschen, die sich auch einer brille bedienen,
andererweitig "coole" menschen,
Sonnenbrillen, also das Thema an sich,
oder andere Menschen, die bestimmt genauso wie ich auf diese - komplett unbearbeiteten, nicht gephotoshopten, nur eingescannten - bunte-sonnenbrillenfotos stehen würden wie ich.

Dienstag, 12. Juli 2011

Retrospektive L.E. / Hyperwelt

Ein Phänomen der Kunst der Uni Oldenburg geht zu Ende.
Lennart Eichbaum.
hatte bis letzten Sonntag eine Ausstellung in der Kegelbahn der Uni, eigene Werke, Motto Hyperwelt - Ansichten aus Licht und Zeit. Flyer:
Da ich im Gegensatz zu manchen anderen mehrmals da war, konnte ich teilnehmen an der ...
...Fläche vorübergehender Veränderung.
alles lebte, nichts war tot,
Aber im Vordergrund waren die Bilder:
...Wenn ich Fotos von Fotos, also Reproduktion von Kunst, mache, ist das dann auch weiter Kunst?
...Kommt drauf an, wie.
Von wegen Kunst: Was ich bei Lennart nicht vorfand, waren:
...keine Schmierereien,
und niemals wild zusammengehäufter Elektroschrott.

stattdessen...
wurde mit allem wohl durchdacht gefühlvoll umgegangen.
Ich möchte nicht sarkastisch klingen, nur für alle, die die Ausstellung nicht besucht haben. 
was man anstelle dessen besuchen kann:
...Blogs statt Ausstellungen.

Freitag, 8. Juli 2011

Hände hoch! ...von Musik umgeben sein

Sommer! ist Zeit für Festivals - und Konzerte ...und alles was das impliziert, also tanzen, fühlen, trinken, Menschen, draußen sein (und bei mir bei den positiven fühlhandlungen ganz oben dabei: fotografieren).
Letzte Woche gab's für mich das Abifestival in Lingen, heute abend olli schulz in bremen, alles ist super.
in der masse verschwimmen!
der musiker und seine musik erfüllen den raum...
Lichter durchdringen die Menschen...
 Lichter, vor allem auf der Bühne
heben aus der Realität heraus
So wird alles eins - Bühne, Musiker, Musik, Publikum, Mensch, Raum, ich, alles ist ein wir - zum anfassen ist der raum von allem erfüllt
Tanzen
zuckersüße rockmusik :D 
...Hier abgebildete bands: Mehrmals der Sänger von Bakkushan, dann der Bassist von Kraftklub, Casper, sein Bassist. ...Alles analoge fotos, doppelbelichtung - denn kontemplation mit dem betrachteten objekt ist entindividualisierung und alles verschmilzt. das ist flow.
und zuletzt nochmal ein bild, nicht doppelt, von casper.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Drei Farben: Rot

"Ich seh' doppelt" ist falsch - ich werde doppelt gesehen.
und zwar vor einiger zeit von meiner analogen (film und so - deswegen auch diese löcher am rand des bildes, weil ich die negative einscannte.) holga-kamera.
und: von einem (absichtlich) falsch herum eingelegten film.
denn:
farbfilme sind nicht nur einfach beschichtet und dann entsteht durch belichtung ein farbnegativ. es sind meist dreischichtenfilme, mit ...drei schichten sensibilisiert, die dann jeweils auf ein bestimmtes wellenlängenspektrum des lichtes reagieren, addiert ist das spektrum dann gewohnt groß - wie auf blau/violett, grün/gelb oder gelb/rot (da auf blau/violett der unsensibilisierte film reagiert, ist die dritte schicht für infrarotlicht, aber ...egal.). und wenn man das ganze dann umdreht, den film, dann werden die schichten ganz anders, qualitativ, belichtet - und die rot/gelb-schicht viel intensiver - heißt- kaum blau, viel rot und gelb bei den bildern.
"Redscale"-Filme kann man kaufen, teuer, aber eben auch durchs umdrehen nachmachen (geht bei meiner holga einfach, da ich die filmrolle da sowieso mit schwämmen und tesafilm festhalte und nicht irgendwo reinstecke.).
(Drei Farben: Rot - dritter teil einer (sehr guten) film-trilogie mit blau und weiß als ersten (der beste) und zweiten teil. wie französische flagge bleux-blanc-rouge thematisch in freiheit-gleichheit-brüderlichkeit eingeteilt. heißt: es geht um brüderlichkeit bei rot.)
2 x drei farben, 2 x rot