Sonntag, 27. Mai 2012

(-)verblümt


Fimo! Genauer: Zur Feier dessen, dass ich tatsächlich im August einen Schmuckbastelworkshop für Kinder geben werde, hier ein Ausschnitt meiner "Schmuckphase", wie ich sie gerne nenne (wo ist die Kunst geblieben?). Bunte Knete, die beim Backen trocknet und aus der man dann Perlen machen kann. Dazu ein wenig Silberdraht. ...Hier ein Geschenk - Motiv eigentlich eine schwarzäugige Susanne, keine Sonnenblume.

Freitag, 25. Mai 2012

rewind


Obwohl das ganze Material beim Medienfestival in Osnabrück (emaf), 2012, zwischen dem Schauen von vielen vielen experimentellen Kurzfilmen entstand - hier das Ergebnisin der banalsten Form bzw. Funktion des Films: Film als Fenster, indexikalischer Zugang zur Erinnerung, Ausschnitte der Stadt, einigen Orten und Objekten des doch urlaubigen Aufenthalts.


(da ich die besondere Form und Funktion des Videos beschrieb: beides, bzw. das Video hauptsächlich für meine spaßige und kreative Begleitung J. und für mich.)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Außer Atem

Ein Liebesfilm.
Mein Lieblingsfilm, noch einmal geschaut für ein Kurzreferat. Außer Atem: Auch, wegen Referatemaraton heute. Hier: da ich beim Filmeschauen immer etwas anderes dabei tun muss (vom Bedürfnis her) - Skizzen und collagierte Filmzitate von nebenbei.

Rückblick

Blick in die Ebene 4. Alltag vom März
Aber jetzt: Auf zur anderen Seite der Fenster - heute gefühlter Sommeranfang, wunderbare Freizeit mit V. in Höhen von unbenennbare Brücke.

Montag, 21. Mai 2012

Das Werden in der Welt



Von wegen nachträgliches Überstülpen einer Bedeutung: nachträglicher Text (Essay eher) zu Stopmotionvideo, alles ein wenig älter. Für das Video improvisierte ich, indem ich immer mehr in der Nähe befindliches addierte - um die Strickpuppe, nach kreativen Einfluss von K., einzuweihen. Nachträglich: Akkordeonmusik appliziert. Übrigens eigene - das erste Mal öffentlich:) Ausgehend von häufigem Spielen mit C-Dur und e-Moll mit M., leider bei der Aufnahme zum ersten Mal ein Metronom ausprobiert und deswegen spielerisch etwas verzerrt. Ich habe immer hohe Ansprüche an visuelle Wiedergabequalität durch Kameras, aber leider ist diese als Aufnahmemedium für Musik weniger geeignet - anderweitige Verzerrungen:)

Was ist der Beginn der Welt - eine tabula rasa, eine leere Tafel bzw. ein unbeschriebenes Blatt, auf dem die Welt Stück für Stück aufgezeichnet wird? und wie entsteht sie, durch das Subjekt, dass Begriffe für Blumen, Blätter, Bäume entwickelt oder reproduziert und diese dann auf Gegenwartsstrukturen anwendet - die Welt konstruiert?
Da die tabula rasa eigentlich ein Konzept der eher empiristischen Philosophie ist - bei der die Seele des Menschen zu Beginn beschreibbar weiß ist und auf das Werden durch Sammeln von Erfahrungen, Sinneseindrücken der Welt wartet - wie wird denn der Mensch in der Welt, abgesehen davon, wie diese entsteht? (nebenbei geht das natürlich gar nicht konform mit vorausgesetzten Kategorien etc. wie bei Kant, für die Fans unter uns:P)
Werden des Seins - was ist Sein? Dem guten Franzosen Sartre - Existenzialist - zufolge sei das Sein „leer von jeder Bestimmung außer der Identität mit sich selbst“ (Sartre, Das Sein und das Nichts, S. 69) und umfasse einerseits die konkrete Existenz, und gleichzeitig alles Vergangene und auch später Mögliche. Das Sein der Dinge bestehe aber nicht darin, ihr Wesen zu zeigen, sondern dieses sozusagen erst zu entwickeln: „Die Existenz geht der Essens voraus“ (Sartre, Ist der Existenzialismus ein Humanismus?, S. 14) und nicht umgekehrt deterministisch, dass die Eigenschaften des Menschen vorhanden sind und diese im Sein nur immer mehr zum Vorschein kommen. Also geht auch die Freiheit des Subjekts allem voraus, da man sich so selbst zu etwas macht und nicht beschrieben ist - "der Mensch ist verurteilt, frei zu sein" (ebd., S. 25) - man MUSS also etwas aus sich machen und man macht etwas aus sich - nachdem man in die Welt geworfen wurde.
Etwas aus einem Menschen zu machen ist auch eine Art Autorschaft. So schreibt dieser Autor den Menschen, die Welt, aber zeichnet jeder sich selbst oder wird man bezeichnet? Auch Sartre sagt, dass der Blick des Anderen (massenhaft in das Sein und das Nichts zu finden) auch konstitutiv ist, da er uns aus dem Seinsfluss herausreißt und man dabei sozusagen für den anderen ist, ähnlich des Spiegelstadiums von Jaques Lacan ein Moment der Reflexion - was bin ich und möchte ich so für den Anderen erscheinen? (aber bei Sartre auch ein Moment des Stopps) ...In der Welt mit Anderen haben diese auch einen Einfluss auf unser Sein.
Man bekommt Feedback zu seinen Handlungen - dieses konstruiert, bestätigt, verneint formt. Aber auch bevor man handelt, also Essens, Wesen, Charakter, Zeichenhaftigkeit, Form ausbildet, bekommt man Input - die gute alte Sozialisation.
und die Medien: Zeitschriften bilden die Begriffe, Fernsehen. Genauso die Umgebung, Menschen, Blumen, Welt. Repräsentationen, Zeichen, Verkörperungen - Stars sind hergestellte, natürlich scheinende Idealisierungen, die den Begriff von "Schönheit" und auch Geschlechtlichkeit bilden, denen es sich anzunähern gilt. Kultur kann als Text gelesen werden, sagt der Roland Barthes und sowieso die Kulturwissenschaftler. Text enthält Begriffe, die wir uns (performativ:) ) überstülpen.
Zurück zum Beginn: Wenn auch vielleicht das reine weiße Blatt der Welt nicht unbedingt gegeben ist, und wir aber mit einer menschlichen Struktur, Vernunft- und so Begriffbegabt in diese hereingeworfen werden, eignen wir uns im Sein Eigenschaften aus dieser Zeichenwelt an. Verwirrend: Haben oder Sein? (ja, ich lese gerade Erich Fromm mit gleichnamingem Titel:) )
Bezeichne, zeichne, konstruiere dich selbst. Übrigens: keine Komsumkritik an Stars, sie sind nur das beste Beispiel für mediale Repräsentationen bzw. Begriffe, natürlich scheinende Ideale, die man sich gerne aneignen und überstülpen möchte. Körperkonstruktion unter nur scheinbarer Autonomie und Körper als scheinbar formbares Material (siehe "Make Up und Make Over" von Elke Gaugele:) ) - und leben in der Kultur, Kultur als Text.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Zwitschern

Figuren am Zwitschern im Stübchen.

Kollaboration

Freudige Zusammenarbeit mit J. von SK. Das links bin ich! Das rechts war ich. :)
(Hey, warst du das etwa?!?)
Kollaboration. Hat nichts mit Kollabieren zu tun. Und auch nicht mit Karamboulage. Kollateral?





wischwisch

auch mit orangen stiften. mal mit hingucken, mal ohne hingucken beim zeichnen. und bier.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Lebenseinblick. sehr!

weil's mal festgehalten werden muss:
absoluter meilenstein im leben, weil neues handy (ich übertreibe. das alte war einfach nur kaputt.)
- mit neuer kamera - die mit ihren 5mp alles mir bekannte übersteigt und mit funktionen wie "negativ" ganz ohne photoshop mir die ganze zeit am computer, in der ich immer an bildern rumbearbeite, in zukunft überflüssig macht. (ich übertreibe nochmehr, maßlos und überheblich und meine viel zu direkt das gegenteil. aber: auch mal nett, so eine art medium auszuprobieren. alle fotos entstanden in der viertelstunde nach dem endlich-software-installierthaben, in/aus meinem zimmer. deshalb:)
oh, die ecke meines laptops. :D

Sonntag, 13. Mai 2012

Haltende

Student, Uni, Referatzuhören.
Studentinnen, Uni, Referathalten.
noch mehr Zuhörende.
noch mehr Haltende.

...Aber!
da sagt doch der Dozent: Was sind denn das hier für Karikaturen? ...Skizzen aus Uniseminaren, digital (farbig, Schatten) nachbearbeitet. Falls sich jemand wiedererkennt: Personen sind nur Ausgangspunkte, ich wollte komische Menschen zeichnen und (Uni)Klischees. Aber - wie man an den Köpfen sieht: ist ja eh alles nur appliziert, vor-gehalten:)
noch Einwände? Einhalt? Etwas vorzuhalten?
...dann zieht man sich lieber kritisch zurück.

beständig

es wird mal wieder zeit für einen blogpost! aber man bleibt ja beständig und fest bei der aktivität und seinem hobby.
(digital nachbearbeitete zeichnung der mittwöchlichen zeichenrunde, fiddlers.)